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Leitgedanken
Wir verstehen uns als "lesende Schule". Entsprechend vielfältig sind unsere Angebote:
Im Unterricht
  • regelmäßige Buchvorstellungen durch Schülerinnen und Schüler
  • Romane im Unterricht lesen und Lesetagebücher und Leserollen dazu gestalten
Lesepaten
  • viele ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten des VBKI unterstützen unsere Arbeit
  • "Rudis Lesestunde"
Schulbücherei
  • in den Pausen liebevoll betreut
Wettbewerbe
  • schuleigener Vorlesewettbewerb für alle Klassen unserer Schule
  • Ausrichterin des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen der Tempelhofer Schulen
Von Mozart bis Rap
Ein zweiter Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Förderung der musikalischen Erziehung. Wir unterrichten folgende Instrumente:
Flöte
Flötenunterricht in Kleingruppen (Sopran-, Tenor-, Alt- und Bassflöte).
Gitarre
Gitarrenunterricht in Kleingruppen.
Klavier
Klavierunterricht solo und in der Kleingruppe.
Chor
Ein starker Chor mit über 50 Schülerinnen und Schülern.
Aufführungen
Musikalische Darbietungen bei schulischen und außerschulischen Veranstaltungen.
Starke Partner

Rudolf Hildebrand
rudolf-hildebrand

Rudolf Hildebrand wurde am 13.3.1824 in Leipzig geboren.
Von 1864 bis 1868 war er Lehrer an der Thomasschule in Leipzig. 1869 wurde er Professor für Germanistik.
Er war der Leiter des ‚Deutschen Wörterbuches‘ der Brüder Grimm.

Rudolf Hildebrand setzte sich nachhaltig für eine Neugestaltung des Deutschunterrichts ein.

Er forderte eine bessere Beachtung der gesprochenen Sprache, der Sprachinhalte und des unmittelbaren sprachlichen Ausdrucks des Kindes.
Hildebrand starb am 28.10.1894 in Leipzig

Was war sein Anliegen?

Rudolf Hildebrand propagiert in seinem 1867 in erster Auflage erschienenen Buch: „Vom deutschen Sprachunterricht“ eine Art des Unterrichts, die sich heute, 130 Jahre später in der aktuellen Diskussion wiederfindet:

„Warum sind denn dem Philologen grammatische Untersuchungen nicht langweilig, sondern anziehend, ja unter Umständen fesselnd? Warum kann er mitten in einem warmen, tief lebensvollen Gedicht plötzlich bei einer grammatischen Kleinigkeit stutzen und jenen Inhalt einstweilen fahren lassen und in einen ganz anderen Gedankengang übertreten, der den des Dichters gleichsam quer durchschneidet? Und warum kann man sogar in Gesellschaften, die nur der Unterhaltung wegen beisammen sind, durch Aufwerfen einer kleine grammatischen Frage oft recht wohl das Interesse der Anwesenden fesseln, daß das volle Gegenteil von langer Weile sichtbar wird? Und warum streiten sich auch die Kinder schon, mitten im Spiel zuweilen über irgend eine sprachliche Frage, wie das und das heißen müsse? Da ist ja das Interesse, das man sucht, in naturwüchsiger Erscheinung! Es gilt nur es einzufangen und in die Schule zu bringen. Sehen wir uns die Fälle an, um das Plätzchen zu finden, wo es von innen heraus kommt. Dem Philologen wird eine grammatische Einzelheit anziehend, wenn sie in einen grammatischen Zusammenhang einschlägt, dem er schon länger mit eigenen Gedanken nachgegangen ist und ihn sich so und so zurechtgelegt und aufgebaut hat, wobei doch allemal Fragen übrig bleiben in Form von Lücken, die noch auszufüllen sind, oder Enden von Gedankenfaden, die über sich hinausweisen; auch in den beiden anderen Fällen kommt das Interesse aus einem solchen mehr gefühlten als gewußten, aber schon vorhandenen Zusammenhange heraus.

[…] Das Ähnliche setzt sich an das Ähnliche an, die Gegensätze setzen sich einander gegenüber usw. und bald ist darin ein Zusammenhang von Wörtern, als Träger des entsprechenden Zusammenhanges der erfahrenen Dinge – gerade als hätte eine unsichtbare Hand von oben hereingreifend das alles so in Ordnung gestellt, über und untereinander und neben- und an- und ineinander.
Diese Ordnung selbst ist das Interessante daran, und noch mehr das Gefühl jener geheimnisvollen höheren Hand, und in diesem Zusammenhange, sobald man ihn sieht, wird jede kleinste Kleinigkeit interessant – warum nicht auch den Schülern?“ (Hildebrand 1925: S. 14 f.) Damals mußte Hildebrand zu seinem Unterrichtskonzept noch resignativ anmerken: „Aber freilich, das ginge nicht als tägliches, ordnungsmäßiges Verfahren, vollends in einer stark besetzten Klasse und ich verzichte feierlich darauf, den Einfall einmal in einem Schulregulativ zu erblicken, schön in Paragraphen gefaßt.“(Hildebrand 1925: S. 4f.)

 

Rudolf Hildebrand Grundschule
Friedenstraße 23-25 12107 Berlin Tel.: 030 / 90277-7456 Fax: 030 / 90277-7457 e-mail: Sekretariat@rhg.schule.berlin.de
Betreuung
Unser Betreuungsangebot garantiert Ihnen die unproblematische Berufsausübung. Fast "rund um die Uhr" sind unsere Erzieherinnen und Erzieher für Ihre Kinder da!
Hort
6.00 h bis 18.00 h
  • "Shuttleservice" von der Schule zum Hort
  • Gutes Mittagessen
  • qualifizierte Hausaufgabenbetreuung
  • AGs: Backen, Handarbeit, Line Dance, Schwimmen, Musik und Sport
  • viel "Grün" zum Toben und Entdecken
Adresse: Marconistraße 4 12107 Berlin Tel.: 030 / 90277-7436 e-mail: rhg-hort@web.de
Die VHG
Die kostenfreie Betreuung in der "VHG" bietet den Kindern Zeit zum Ankommen, zum Entspannen und ist Treffpunkt für viele Aktivitäten. Die "VHG" befindet sich in der ersten Etage unserer Schule. Öffnungszeit: 7.30 h bis 13.30 hDie kostenfreie Betreuung in der "VHG" bietet den Kindern Zeit zum Ankommen, zum Entspannen und ist Treffpunkt für viele Aktivitäten. Die "VHG" befindet sich in der ersten Etage unserer Schule. Öffnungszeit: 7.30 h bis 13.30 h
Die Jugendarbeit in der Schule
Die ehemalige "Villa" bietet verschiedene Angebote zum gesunden Aufwachsen der Schüler_innen der 5. und 6. Klassen sowie Beratung und Hilfe bei Problemen und Konflikten an. Sie befindet sich gegenüber der "Blümchenküche" im Souterrain und ist von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.